Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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211 dans und Zulpha mehr einem Dorfe, als einer Stadt. Der Meydan iſt ein großer Platz, gegen„0o Schritte lang, und etwa 200— 300 Schritte breit. Er iſt viereckig gebaut, und um und um mit gewoͤlbten Gaͤngen verſehen. Die Gebaͤude, die ſich regelmaͤßig angelegt und an einander ſtoßend in dem ſelben befin⸗ den, ſind theils koͤnigliche Regierungs⸗Gebaͤude, theils Bazars,— Gewoͤlbe, worin fremde Kaufleute ihre Waare auslegen,— theils Werkſtaͤtte von Handwer⸗ kern, theils Kauflaͤden. Nicht ſowohl Zulpha, wel⸗ ches einige Julpha, andere Giolfa nennen„ denn jeder ſchreibt die Namen fremder Staͤdte, Laͤnder und Fluͤſſe, wie es ihm am beſten gefaͤllt, 3. B. nichts iſt merkwuͤrdig, als vielmehr der Weg dorthin. Dieſer fuͤhrt auf einer Ebene dahin, die etwa gleichweit von Iſpahan und Zulpha ein Fluß durchſchneidet, der durch viele Kanaͤle in die benachbarten Gaͤrten abgeleitet wird. Ueber dieſen Fluß, wie uͤber die Kanaͤle gehen ſchoͤne Bruͤcken. Zu beiden Seiten des Weges ſind koͤnigliche Gaͤrten, die angebaut und mit Baͤumen bepflanzt ſind. Sie haben großentheils Mauern mit ſchoͤnen Portalen, auch befinden ſich in ſelben Gebaͤude und Thuͤrme. Alles dieſes iſt fuͤr dieſe Gegenden wohl ſchoͤn, jedoch giebt es keinen Vergleich zu einer An⸗ lage Frankreichs, wo ein Privatmann ſchoͤneres beſitzt, als dieſes Koͤnigliche hier iſt.

Zulpha iſt eine Kolonie Armenier, welche Cha⸗ Abas aus der Stadt Zulpha in Armenien hieher