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pichen belegt. In jedem Winkel desſelben befinden ſich Zimmerchen, um ſich niederſetzen und friſche Luft athmen zu koͤnnen. An dieſe ſtoͤßt von hinten ein großer Sal, deſſen Boden von Tepyichen, Matratzen und Kiſſen pranget, die nach dem Vermoͤgen des Hausbeſitzers mehr oder minder reich ſind. Zu beiden Seiten des Ganges ſind noch 2 andere Gemaͤcher nebſt vielen Thuͤren, wovon man aus der einen in die andere gehen kann. Die Wohnungen der Großen ſind eben ſo gebaut, nur daß ſie geraͤumiger ſind und anſtatt eines Sales, Divan genannt, 4 haben, welche nach den 4 Weltgegenden gebaut ſind und von 8 Ne⸗ benzimmern umringt werden. Der Koͤnigliche Pallaſt iſt auf gleiche Art aufgefuͤhrt. Die Gebaͤude haben ſelten mehr als 2 Stockwerke, die Zimmer ſind ge⸗ woͤlbt und der obere Theil des Hauſes oder das Dach flach. Damit durch dasſelbe Regen und Schnee nicht eindriugen kann, ſo iſt der Boden mit Lehm, worunter Stroh gemiſcht wurde, uͤberſtrichen und feſtgeſtampft, zuweilen auch mit großen in Oefen gebrannten Scha⸗ len aus Thon belegt. Die Haͤuſer ſind von Außen nicht ſonderlich ſchoͤn, immer aber ſehr nett und reich geziert,— die Fußboͤden wie die Waͤnde. Letztere ſind mit Voͤgeln und Blumen, jedoch nicht ſehr künſtlich gemacht. Die Perſer haben im Bauen ein ſonderliches Vergnuͤgen an kleinen Zimmern mit vie⸗ len Thuͤren und Fenſtern. Dieſe ſind von Holz oder Gips mit vielen eingeborten Oeffnungen, in denen


