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gefuͤttert: denn Hafer baut man beinahe im ganzen Morgenlande nicht. Die Voͤgel dieſer Gegenden ſind dieſelben, wie in Frankreich. Vorzuͤglich ſſeht man viele Tauben, deren Koth zum Duͤngen der Melonen verwendet wird. Den Chriſten iſt Tauben zu halten verboten. Die Raubvoͤgel, als: Falken, Sperber und andere Arten von Stoßvoͤgeln gebrauchen die Perſer zur Jagd. Sie fangen damit wilde Schweine, Eſel, Fuͤchſe, Rehe, Haſen, Gazellen, Hirſche, Kraniche, Reiher, Gaͤnſe, Rebhuͤhner u. a. Hiezu werden dieſe Voͤgel eigens, und zwar folgender Art abgerichtet⸗ Man nimmt eine Hirſchhaut, ſtopft ſie aus, und legt in die Augenhoͤhlen und auf den Kopf den Fraß des Raubvogels. Nachdem derſelbe hier ſeine Nahrung zu ſuchen gelernt hat, wird der ausgebaͤlgte Hirſch guf ein Brett, welches mit Naͤdern verſehen iſt, ge⸗ nagelt, daran lange Stricke befeſtiget, und er, ſobald das Futter darauf liegt, durch Menſchen gezogen. Hiebei fliegt der Raubvogel ſeinem Fraße nach, und hackt ihn ans dem Kopfe und den Augenhoͤhlen. Hat er dieſes gewoͤhnt, ſo wird der Hirſch, um den Raub⸗ vogel zu gewoͤhnen, ſeine Beute nie fahren zu laſſen, von Tag zu Tag ſchneller gezogen, bis man zuletzt ein Pferd, welches im ſchnellſten Laufe mit demſelben. davon rennt,, daran ſpannt. Solche Voͤgel ſind auch. abgerichtet einen Reiter in groͤßtem Rennen aufzuhal⸗ ten. Sie werden bei der Jagd nur auf das Wild losgelaſſen, wenn die Hunde ſehr ermuͤdet ſind, wo


