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daß ſie ihm in den 3 oder 4 letzten Tagen dieſer 16 taͤgigen Probezeit gar nichts zu freſſen und zu ſau⸗ fen geben. Am letzten Tage reiten ſie daſſelbe ſo muͤde, daß ihm der Schweiß tropfenweiſe auf der Haut ſteht. Iſt dieß geſchehen, ſo nehmen ſie ihm den Sattel und das Gepaͤcke ab, und uͤberſchuͤtten es mit dem kaͤlteſten Waſſer. Hat das Pferd alles dieſes uͤberſtanden, ſo wird es auf eine Wieſe gefuͤhrt, ange⸗ bunden, und taͤglich ſein Futter erhöht, bis man es zuletzt wieder mit den andern Pferden auf die Weide läßt. Wenige Pferde halten ſolches Verfahren aus; allein diejenigen, die ausdauern, ſind dieſen Voͤlkeru auch unabkaufbar. Wenn ſie auf Streifzuͤgen gehen, ſo hat jeder noch ꝛ bis 3 Pferde bei ſich, nebſt einem nach obiger Art abgerichteten, auf dieſem reitet der Nogaine jedoch nicht, ſondern nur daun, wenn er mit ſeiner Beute verfolgt wird. Der Huf dieſer Pferde wird nicht beſchlagen. Sie ſind ſehr mager, ſo daß ſie derjenige, welcher ihre Eigenſchaften nicht kennt, fuͤr nicht vorzuͤglich achtet.
Die Kleidung dieſes Volkes iſt aus einem Schaf⸗ felle gefertiget, von welchem das Rauhe im Sommer auswaͤrts— im Winter einwaͤrts gekehrt iſt. Die Vornehmeren tragen Wolfshaͤute, bunte wollene Hem⸗ den und Hoſen. Die Kleidung des weiblichen Ge⸗ ſchlechts beſteht in einem langen Kleide, weißem Schleier, und einem Kopfbunde. Das andere Ge⸗
ſchlecht hat ſehr ſchoͤne weiße und zarte Haut, iſ


