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ſind tuͤchtige Soldaten, und fuͤhren im Kriege ihre ganze Familie mit ſich. Weiber und Toͤchter, die uͤber 12 Jahre alt ſind, fechten in ſelbem eben ſo mu⸗ thig, als die Maͤnner. Ihre Waffen ſind Bogen, Pfeil, Saͤbel, und eine am Sattelknopf befeſtigte Knute. Die Pferde, welche ſie reiten, ſind die beſten in ganz Aſten. Cireaſſien iſt ein herrliches, gutes und ſchoͤ⸗ nes Land. Es hat Ebenen, Waͤlder, Huͤgel und Berge mit Waſſerquellen, die in Baͤchen ſich durch mehrere Doͤrfer ergießen. Das Erdreich iſt ſo gut, daß die Fruͤchte auf demſelben trefflich gut und in großer Menge ohne Muͤhe gebaut werden. Der beſondere Reichthum dieſer Gegend beſteht in Vieh, beſonders in der großen Menge ſchoͤner Pferde, in Ziegen und Hammeln, deren Wolle ſo ſchoͤn als die ſpaniſche iſt. Ihr Rindvieh iſt mittelmaͤßig. Dis Bewohner dieſer Landſchaft bauen weder Roggen, noch Hafer, noch Waiz, ſondern nur Gerſte zur Fuͤtterung ihrer Pferde, und Hirſe zu ihrem Brode. Aus Hirſe bereiten ſie auch ihre Getraͤnke Cherkes und Boſa⸗ welches letztere berauſchend iſt. Wein baut dieſes Land keinen, es hat aber Ueberfluß an gutem Fleiſche, wohl⸗ ſchmeckenden Huͤhnern und Wildpret. Ganz eigens it wore Jagd des Wildes. Wollen ſie auf ſolche gehen, ſo verbinden ſich mehrere zuſammen. Haben ſie dann ein Wild gefunden, ſo verfolgen ſie zu Pferde dasſelbe ſo lange, bis es ganz ermuͤdet iſt, in welchem Zuſtande ſie ihm aͤußerſt behende eine Schlinge um den Hals
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