Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Amurath ſo viel Hafer, als einen Tag zur Unter⸗ haltung der Armee nothwendig war, lieferte. Ihm und ſeinen Kindern waren deswegen auf Lebensdauer alle Abgaben erlaſſen.

Von Chaouqueu kommt man üuͤber ein Ge⸗

birge, wegen ſeines Climas das rauhe genannt. Die Wege uͤber ſelbiges ſind ſfehr enge; daher muß eine Perſon immer hinter der andern gehen. Hier erhebt der Karavanenbachi ein beſtimmtes Geld von jedem Kameele und Pferde. Dieſes gehoͤrt theils ihm, theils zur Unterhaltung von 7 s Armeniern, die auf der ganzen Reiſe bei der Karavane Wache halten, theils wird es zur Beſtreitung anderer Koſten verwendet.

Wenn man dieſes Gebirge durchreiſet iſt, lagert man auf der Ebene Giogandereſi, von der man bis Erzerum nur noch zu den Doͤrfern Ache⸗kalg, Ginnis und Iligia, die eben ſo viele Halteplaͤtze fuͤr die Karavanen ſind, kommt. Waͤhrend dieſer drei⸗ taͤgigen Reiſe zieht ſich der Weg immer laͤngs des Euphrats, welcher in der Gegend von Erzerum entſpringt. An den Ufern dieſes Fluſſes waͤchſt der Spargel wild in außerordentlicher Menge, und ſehr dick. Eine Meile von Erzerum muß die Karavane ſtill halten. Ein Mauthner plumbirt ſie, wodurch man verhuͤten will, daß die Kaufleute in der Stadt keine Ballen ohne Wiſſen verwerthen. In der Stadt ſelbſt

werden, nachdem die Kargvane 3 Tage geraſtet hat,