Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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elebenes Tuch wickeln, und mit Holz blaͤuen, was ſie ſich weidlich ſchmecken ließen.

Am Fuße des Gebirges, von dem die Rede iſt, breitet ſich eine Ebene aus, in deren Mitte ein Brun⸗ nen, Namens Chermedeler(Kryſtallbrunnen) ſich befinder. Weſtlich von ihm ſieht man ein Dorf. Von dem Orte, wo wir an dieſem Tage lagerten, kamen wir zu dem kleinen Flecken Adras, welchen Arme⸗ nier bewohnen.

Aſpidar liegt 2 Meilen von Adras. Iſpeder,

durch welches ebenfalls der Weg fuͤhrt, iſt ein Douf

im Gebirge, in welchem die Karavane theils des Zolles, thetis des vortrefflichen Weines wegen, den man hier trifft, und mit welchem man die leeren Schlaͤuche wieder fuͤllt, 2 3 Tage verweilt. Von da gelangt man uͤber einen Fluß zum Dorfe Zakapa, von wo man durch ſehr enge Wege, auf denen man an 2 Or⸗ ten die Kameele abladen, und die Ballen 25 30 Schritte tragen muß, auf eine kleine Ebene gelangt, welche am Fuße des ſehr hohen Gebirges Dikmebel liegt. In dieſer liegt das Dorf Kurdaga, in deſſen Naͤhe man 3 Fluͤſſe paſſirt, und 2 Meilen weiter einen

vierten Berg, uͤber welchen man dreimal wandern

muß. Hierauf erſt erreicht man die Doͤrfer Garme⸗

ru, Seukmen, Luri und Chaouqueun, von

welchen die 2 letzteren ſehr ſchoͤn gelegen ſind. Zu

Chaouqueu ſah ich einen 130 Jahre alten Mann,

der zur Zeit der Belagerung Babylons durch Sultan 47. B. Perſten. II, 2, 2