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war. Wir hatten uns Hoffnung gemacht, 2 Meilen
von dem Orte, wo die Pferde ſielen, auf einer Wieſe, durch welche ſich ein Bach ſchlaͤngelt, lagern zu koͤn⸗ nen; allein wir fanden, als wir dahin kamen, den Platz ſchon von einer Kompagnie Tataren, die noch auf mehrere warteten, benutzt. Da wir ihre Nachbar⸗ ſchaft nicht fuͤr raͤthlich hielten, ſo zogen wir noch 1/4 Meile weiter, um an einem bequemen Platze zu lagern. Unſer Karavanen⸗Anfuͤhrer verehrte dem Hauptmanne der Tataren 2— 3 Pfd. Tabak, etwas Zwieback und zwei Flaſchen Wein, welches derſelbe mit vielem Danke annahm; auch erzaͤhlte er ihm das Ungluͤck mit den Pferden. Dieſe Nachricht verurſachte bei den Tataren, die es hoͤrten, große Freude. So⸗ gleich ritten einige zu dem Orte der gefallenen Pferde. Nach 2 Stunden kamen ſie wieder zuruͤck. Mich trieb die Neugierde, zu erfahren, was ſie bei den Pferden gethan hatten. Ich beſtieg daher ein Maulthier, nahm eine Flinte, begab mich in ihre Naͤhe und that, als wenn ich jagen wollte. Da ſah ich, daß ſie die Pferde geſchunden, und in Stuͤcke zertheilt hatten. Einige Stuͤcke hatten ſie unter ihre Saͤttel gelegt, einige auf ſelbe gebunden. Als ſie ankamen, verzehrten ſie das durch die Bewegung und Hitze des Pferdes, dann durch den Druck des Sattels in etwas gar gemachte Pferdefleiſch gemeinſchaftlich mit ihren Kameraden. Andere ſah ich die rohen Stuͤcke in ein mit Salz ge⸗


