117
Bucht bis zum 24. auf; dann ſegelte es in die Hun⸗
gerbay, wo ungeachtet der vielen Klippen an der
Kuͤſte ſehr gutes Waſſer zu finden war. Die wenigen
Einwohner beſchaͤftigten ſich am Ufer mit der Verfer⸗
tigung zweier Kaͤhne aus Rinden. Sie hatten Schleu⸗ dern und Pfeile nebſt einigen Hunden; ſtatt des Ei⸗
ſens bedienten ſie ſich geſchliffener Kieſelſteine zum Be⸗ bauen des Holzes. Ihre Huͤtten beſtanden nur aus
einem halben Kreiſe von Baumaͤſten, die ſie pflanz⸗
ten, und in einander flochten, um ſich gegen die Luft zu ſchuͤtzen. 2
Am 23. Nöͤthigte der Wechſel widriger Winde, un⸗
ter dem Vorgebirge Forward zu ankern. Des an⸗
dern Morgens ſegelten ſie um daſſelbe, und langten Abends unter erſtaunlichen Windſtoͤßen, welche zwi⸗ ſchen zwei Gebirgen oͤfters in der Mitte einer großen Windſtille hervor ſtuͤrmten, am Vorgebirge Holland an. Gegen Mitternacht ſah man ſich genoͤthigt, fo ſchnell als moͤglich zwei Seemeilen uͤber Forward in einer großen und ſehr bequemen Bay zu ankern. Daſelbſt verweilte Gennes bis zum 3. Mai, und nahm Waſſer und Holz ein. Der daſeibſt einfallende Fluß nimmt Schaluppen bei etwas hoher Flut auf; ſie nannten ihn Gennes, und die Baye Fran⸗ eoiſe. Bei einem vortheilhaften Winde ſegelten ſte noch einmal um das Vorgebirge Forward. Am s.


