Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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lich, weil ſie dieſelben nicht verwahren konnten, und folglich gegen geringes Loͤſegeld zuruͤck geben mußten. Auch waren ſie gewoͤhnlich nur auf 5 6 Monate mit Lebens⸗Mitteln verſehen, welche ſie auf irgend einer unbewohnten Inſel vergeudeten; nach verzehrtem Vor⸗ rathe blieb ihnen nichts anderes uͤbrig, als ihr Leben durch Raub zu friſten.

Sieben Jahre hatten ſie in dieſer ſchaͤndlichen Weiſe verlebt, und waren ihrer ſatt; ſie entſchloßen ſich alſo, ſich in die Nord⸗See zuruͤck zu ziehen. Sie hatten ſich auf der Inſel Juan Fernandez zur Theilung ihrer Beute verſammelt, von welcher jedem nur 9000 Livres zukamen. Jene, welche ſich nach ih⸗ rem Vaterlande ſehnten, waͤhlten die Ruͤckkehr durch die Straße; aber 23 waren durch den Verluſt ihrer Beute im Spielen ſo kalt gegen ihre Schickſals⸗Ge noſſen geworden, daß ſie dieſe ohne die geringſte Nuͤhrung abreiſen ſahen. ie ſetzten ſich dann in eine Barke ganz verzweiftungsooll, entweder darin zu ver⸗ hungern, oder neues Gluͤck auf ihrer ungewiſſen Fahrt einzuernten. Sie nahmen auf der Kuͤſte von Peru fuͤnf Kauffarthei Schiffe weg, und waͤhiten davon je⸗ nes fuͤr ſich, welches ihnen das dauerhafteſte ſchien. Darin verwahrten ſie die koſtbarſten Gegenſtaͤnde, wel⸗ che ſie auf allen gefunden hatten, und hegten die Hoff⸗ t nung, reicher als ihre Genoſſen zuruͤck zu kommen.