Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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auf Seefahrten verſuchten. Nachdem mehrere an den Kuͤſten von Caracko, Neu⸗Spanien und der Inſel Cuba nicht gluͤcklich geſtreift hatten, entſchlo⸗ ßen ſie ſich 1686 ihr Gluͤck im ſuͤdlichen Meere zu ver⸗ ſuchen, wohin ſie entweder zu Land, oder durch die Magellaniſche Straße kommen konnten. Der erſte kuͤrzere Weg war von Einigen zwar gluͤcklich betreten worden; allein ſie litten große Gefahr, von den In⸗ diern, welche mit den Spaniern bald Krieg, bald Frieden hatten, angegriffen zu werden, und waren der bequemen Schiffe fuͤr ihre Streifereien nicht ge⸗ nug verſichert. Sie waͤhlten alſo den Waſſer⸗Weg, und wurden fuͤr ihre Verwegenheit vom Gluͤcke mehr beguͤnſtigt, als die geſchiekteſten Schiffer hoffen konn⸗ ten. Sie verbreiteten lange Zeit unter den Spaniern in Chili und Peru großen Schrecken, theils durch unvermuthete Landungen auf beiden Schiffen, theils durch das Wegnehmen vieler Schiffe. Allein da ſie nicht zahlreich und ohne Kriegs⸗Zucht waren, ſo konn⸗ ten ſie nichts Großes unterneymen, folglich auch keine wichtige Beute machen. Oefters waren ihnen die koßt⸗ baren Gegenſtaͤnde des Raubes mehr laͤſtig, als erfren⸗

de la Harpe ſpaͤter verbeſſert wiederholt, und von Osborne in das Engliſche uͤberſetzt. Jede Ausgabe iſt mit vortrefflichen Kupfern zur Er⸗ muterung des Reiſe⸗Berichts verſehen.