Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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an ſich zu ziehen ſcheinen. Dieſe Kuͤſte geſiel dem Cada Moſto mehr, als irgend eine andere auf ſeiner ganzen Fahrt. Ueberall iſt ſie von verſchiedenen klei⸗ nen Fluͤſſen durchſchnitten, in welche jedoch die Schiffe nicht einfahren koͤnnen.

Zwei verſchiedene ſchwarze Nationen bewohnen dieſe Kuͤſte, naͤmlich die Barbaſini und Serreri. Sie ſind weder dem Koͤnige von Senegha, noch einem anderen unterworfen, obgleich ſie einen mehr als den andern hoch verehren. Ihre Abneigung ge⸗ gen einen Herrn uͤber ſich mag ſich aus der Furcht erklären, daß ihre Weiber und Kinder als Sklaven abgefuͤhrt und verkauft werden, wie es allen anderen ſchwarzen Nationen begegnet, welche unterworfen ſind. Sie ſind ohne alle Geſetze, ſehr grauſam und große Abgoͤtter. Ihre vorzuͤglichſten Waffen ſind Bo⸗ gen und Pfeile; letztere ſind, wie wir ſchon beruͤhrten, vergiftet; deßwegen ſind die Wunden davon unheilbar, ſobald Blut herauskommt; der Getroffene ſtirbt au⸗ genblicklich. Alle haben eine ſchoͤne Geſtalt, und ſind ſehr ſchwarz. Man findet in ihrei Lande viel Holz, Teiche und Baͤche oder Fluͤſſe zur groͤßten Sicherheit der Einwohner: denn man kann ſich ihnen nur durch euge Paͤſſe naͤhern, weßwegen ſie auch keinen benach⸗ barten Herrn zu fuͤrchten haben. In den fruͤheren Zeiten verſuchte der Koͤnig von Senegha oͤfters, ſie zu unterjochen; allein alle ſeine Muͤhe war verge⸗