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die Schwarzen koͤnnten des Himmels bei der Gerech⸗ tigkeit Gottes ganz verſichert ſeyn. Denn da dieſer die Europaͤer ſchon auf das irdiſche Paradies verſetzt habe, ſo muͤßten die Schwarzen es jenſeits des Gra⸗ bes finden. Er bewies ſehr viel Empfaͤnglichkeit fuͤr jede Belehrung, und war ſehr aufmerkſam auf die Geblaͤuche der Chriſten. Deßwegen hoffte Cada Moſto deſſen Uebergang zum chriſtlichen Glauben, wenn er nicht durch die Furcht, ſein Vermoͤgen zu verlieren, zuruͤckgehalten wuͤrde, wie deſſen Verwandter verſicherte. Uebrigens wurden Budomels Nah⸗ rungs⸗Beduͤrfniſſe von den Weibern beſtritten, wie bei dem Koͤnige von Senegha; jedes befoͤrderte ihm taͤglich mehrere Speiſen. Sie verzehrten dieſe auf dem Boden in Geſellſchaft einiger Moren, welche ſie als Lehrer verehrten, und 2— 3 vornehmer Schwarzen, waͤhrend die gemeinen Leute im Kreiſe von 10— 42 mit einander ſpeisren. Aus Mangel der Meſſer und Gabel greifen alle mit der Hand nach der in der Schuͤſſel befindlichen Speiſe. Sie ſind maͤßig in deren Genuſſe, begeben ſich aber des Tages 4— 5 Mal zum Tiſche. 4
Die zi große Hitze dieſes Erdſtriches laͤßt Korn, Reis, Hafer und Wein ſo wenig gedeihen, als in dem Koͤnigreich Senegha. Alle Verſuche mit dem aus dem Schiffe genommenen Weizen waren vergebens: denn vom Okrober bis Juli regnet es nicht. Doch giebt es große und kleine Hirſe, Bohnen aller Art,


