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ſo groß wie die Hafelnuͤſſe, aber laͤnger als die Ve⸗ netianiſchen und buntfaͤrbig; es giebt auch weiße. Man ſaͤet dieſelben im Junt und erndtet im Herbſt⸗ Monate, in welchem ſo viel Regen faͤllt, daß die Fluͤſſe davon ſchwellen. Die Zeit ihrer Bearbeitung der Felder, der Saat und Eindte iſt nur 3 Monate. Sie ſaͤen aus Traͤgheit nicht mehr aus, oder erndten nicht mehr ein, als ſie beilaͤufig im Jahre brauchen. An Aufhaͤufung eines Vorraths wird gar nicht gedacht, weßwegen ſie auch manches Jahr Noth leiden. 4— 5 werfen die Erde durch Spaten auf, aber nicht 4 Zoll tief; ungeachtet dieſer geringen Arbeit gedeihet der Samen...
Ihre Getruͤnke ſind Waſſer, Milch und Palmwein, wel cher von einer Art Dattel⸗Baͤume waͤhrend des ganzen Jahres abgezapft wird; ſie nennen dieſen Saft Michol. Werden die Baͤume an 2— 3 Stellen ohnweit des Fußes angebohrt, ſo entquillt ein braunes Waſſer in Tropfen, wovon ein Gefaͤß kaum den gan⸗ zen Tag voll wird. Der Saft ſchmeckt angenehm, und berauſcht ſogar, wenn er nicht mit Waſſer ver⸗ miſcht wird. So fuͤß er anfangs iſt, ſo verliert er doch taͤglich ſo viel, daß er endlich ganz ſauer wird. Am dritten oder vierten Tage befoͤrdert er den Stuhl. Cada Moſto befand ſich bei deſſen Genuſſe beſſer, als bei Italiſchen Weinen. Zwar iſt der Saft nicht in Menge zu haben, doch ſind alle Vornehme damit verſehen.—


