Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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freundlich, und bewirthen jeden Fremden ganz unentgeld⸗ lich Mittags oder Abends, oder reichen ihm ein Nachtla⸗ ger. Mit ihren Nachbaren haben die Herren der Schwarzen viele Uneinigkeiten, ungeachtet ſie aus Mangel an Pferden keine Reiterei haben. Ihre ein⸗ zige Waffe ſind Wurfſpieße, welche ſie ſehr geſchickt zu behandeln wiſſen; und ein großes Schild aus der Haut des Thieres Danta, weiches kaum zu durch⸗ bohren iſt. Die Wurfſpieße ſind 8— s Zolle mit aus⸗ gezacktem Eiſen geſpitzt, wodurch ſie geſaͤhrlich ver⸗ wunden, und das Fleiſch bei dem Ausziehen derſelben ſehr ſchmerzlich zerriſſen wird. Sie haben auch ein tuͤrkiſches halbes Schwert aus Eiſen, welches aus dem Koͤnigreiche Gambra geholt wird, weil ſie die in ihrem Lande befindlichen Etſenſtufen nicht zu bearbei⸗ ten verſtehen. Endlich ſind ſie noch manchmal mit einem lanzenfoͤrmigen Gewehr verſehen, welches unſe⸗ ren Wurfſpießen aͤhnlich iſt. Ihre Kriege ſind ſehr blutig: denn faſt keiner ihrer Streiche faͤllt vergebens. Sie ſind ſehr keck, und opfern eher ihr Leben, als daß ſie es durch Flucht zu retten ſuchen. Sie fuͤrch⸗ ren weder den Tod, noch werden ſie durch den Tod ihrer Kameraden entmuthet. Vor der Ankunft der Portugieſen kannten ſie die großen Schiffe noch nicht; nur jene, welche zunaͤchſt am Ufer wohnen, hatten Baͤume auf 3—4 Menſchen ausgehoͤhlt, womit ſie den Fluß auf und nieder fahren, um zu fiſchen; ihre Fertigkeit im Schwimmen iſt ſehr groß.