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Fiſche. Da ſie waͤhrend des Tages ſich bewegten, und des Abends geankert wurden, ſo wurden ſie von den Wilden fuͤr boͤſe Geiſter gehalten und geflohen. Denn ſie konnten nicht begreifen, wie eine menſchliche Anſtalt in einem Tage ſich weiter bewegen koͤnne, als ſie barfuß in 3— 4 Tagen.
Zu Lande liegt etwa s Tagreiſen von Hoden ein Platz Teggazza, wo jaͤhrlich viel Steinſalz ge⸗ graben, durch Karavanen und auf Kamelen von den Arabern und Azanaghiern nach Tombuto, und von bier nach dem Reiche der Neger, Mellt, gefuͤhrt wurde. Daſelbſt wurde es um Gold verkauft, welches ſie zuruͤck brachten.
III. Melli liegt in einem ſo heißen Striche, daß ſelbſt die Thiere wenig Nahrung haben„ weßwe⸗ gen von 100 derſelben mit den Karavanen keine 715 zu⸗ ruͤck kehren. Die vierfuͤßigen Thiere ſterben ſehr bald in dieſem Lande. Selbſt die Araber und Azanaghier koͤnnen der gußerordentlichen Hitze nicht immer trotzen, und gehen haͤufig zu Grunde. Zu Pferde werden 40 Tagreiſen von Teggazza nach TCombuto, und 30 von hier nach Melli gerechnet. Das eingefuͤhrte Salz wurde zum Theil als Mittel gegen die Hitze ge⸗ braucht; ſie nahmen taͤglich ein Stuͤck, ließen es im Waſſer aufloͤſen, und tranken es zur Erhaltung ihrer Geſundheit. Das uͤbrige Salz wurde auf den Koͤpfen in ſo großen Stuͤcken getragen, wie ſie konnten. In Melli wurde es von den Schwarzen in kleinere Stuͤcke


