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zum leichteren Forttragen zertheilt. Fußgaͤnger nah⸗ men eine Gabel in die Hand, worauf ſie das Salz ruhen ließen, wenn ſie muͤde waren. So trugen ſie ihre Laſt bis an einen Fluß. Die Schwarzen wurden dazu aus Mangel an Laſtthieren foͤrmlich ge⸗ dungen. Bei der Ankunft am Waſſer legte ein Laſt⸗ traͤger ſein Salz in einer fortlaufenden Reihe nieder, und jeder Eigenthuͤmer bezeichnete das ſeinige. Waͤh⸗ rend die Karavane eine halbe Tagreiſe zuruͤck kehrte, erſchienen die Schwarzen, welche nicht geſehen ſeyn wollten, und legten große Klumpen Golds auf das Salz, und entfernten ſich. Dann kehrten die Eigen⸗ thuͤmer des Salzes zuruͤck, und nahmen das Gold, wenn es ihnen hinreichend ſchien; im Gegentheile lie⸗ ßen ſie das Gold mit dem Salze liegen, und zogen ſich wieder weg. Dann kamen die Moren und nah⸗ men das von Gold entbloͤßte Salz weg, oder legten auf das unberuͤhrte Gold noch mehr deſſelben.
Cada Moſto fragte die Kaufleute, warum ihr angeblich großer Landesherr nicht in Guͤte oder mit Gewalt die Schwarzen ausforſchen laſſe, wer ſie ſeyen, und warum ſie ſich nicht wollten ſehen laſſen. Sie erwiederten: der Kaiſer von Melli ließ zwar einmal einen gefangen nehmen, allein dieſer ſtellte ſich ſtumm, und da man ihn durch Aushungerung zum Sprechen zu bewegen ſuchte, ſo ſtarb er nach 4 Tagen. Dieſes unangenehme Ereigniß war allen Schwarzen von Melli ſo auffallend, als dem Kaiſer ſelbſt; er be⸗


