Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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eben die Art bei jenem alten Volke, welches dieſel⸗

ben Kuͤnſte befaß, die die Griechen nach ihm zu einer hoͤhern Vollkommenheit brachten, ich meine bei den Hetruriern, ſobald ſie von den Noͤmern unters Joch gebracht wurden.

Die Kuͤnſte haben ſich ſeit ihrem Verfalle von Zeit zu Zeit bei den Griechen gezeigt; aber nur wie das ſchwache Licht einer Fackel, die unter der Feuch⸗ tigkeit eines dicken Nebels nicht wieder anbren⸗ nen will. 1

Die neuern Griechen haben noch alles, was ſie haben erhalten koͤnnen. Indeſſen daß die Maͤnner der Handlung, der Schifffahrt, dem Ackerbaue oder der Verfertigung von Stoffen obliegen, welche der Tuͤr⸗

ken ihre und die zu Lyon nachahmen, ſo zeichnen die Weiber, ſticken und ſchattiren vollkommen die Blu⸗ men, die Fruͤchte und die Blaͤtter, und man wird nicht muͤde, dieſe Arbeit in den griechiſchen Sticke⸗ reten zu bewundern. Das vorzuͤglichſte Talent wagt nicht, den Pinſel zu ergreifen, um eine menſchliche Figur zu malen; man malet nur im Verborgenen.

Die Griechen lieben noch die Feſte, die Spiele, die Schauſpiele, die Pracht; aber die Regierung legt ihnen einen Zwang auf, der ſie muthlos macht. Al⸗ ler aͤußerliche Luxus iſt ihnen verboten; aber ſie ſuchen ſich in dem Innern ihrer Haͤuſer dafuͤr ſchadlos zu

halten. Man findet bei den Reichen den Geſchmack, die Reinlichkeit und Pracht der alten Haͤuſer von