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Ich denke, dieſer Menſch ſoll uns ſtatt eines Dolmet⸗
ſchers dienen, und ihnen alles begreiflich machen, was er nur will“*).
Der ſeltnen Geſchicklichkeit des Tanzes folgte die Muſik, und dieſe beiden Kuͤnſte bluͤhten zu gleicher Zeit in Argos. Bald hoͤrte man die Gedichte des Homers ſingen; Simonides, der Vater der Elegie, ſeufzte; die Tragoͤdie ſtieg von dem Karren des Thes⸗ pis herab, und Aeſchylus gab ihr den Kothurn; kurz, alle Kuͤnſte vereinigten ſich in Athen, und erkannten Griechenland fuͤr ihr Vaterland.
Dieß war der gluͤckliche Einfluß oder die Mitthei⸗ lung des Genies bei dieſer geiſtreichen Nation: die Muſik, der Tanz, die Dichtkunſt, die Malerei, die Bildhauerei, alle verſammelte Kuͤnſte unterſtuͤtzten einander, und machten ſich unter einander vollkomm⸗ ner. Die Mauern von Theben erhoben ſich beim Klange der Lyra; der Tonkuͤnſtler und Taͤnzer war Maler; der Maler war Dichter; der beredte Ulyſſes batte mit ſeinen eignen Haͤnden, nach der Erzaͤhlung des Homers, das Bette verfertigt, worauf Penelope lag. Er war Kuͤnſtler und Zeichner; er kann der Ka⸗
wyoſo nicht die Geſchichte der Rheſus erzaͤhlen, ohne
ſie in den Sand zu zeichnen.
*) Geipraͤche uͤber den Tanz.
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