Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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Die Thunnen gehen jetzt noch, wann der Win⸗ ter vorbei iſt, haͤufig in das mittellaͤndiſche Meer, durch die Meerenge von Gibraltar. Man faͤngt ihrer viel zu Conil, einem Dorfe, ſieben Stunden von Cadix; man kann dieſe Fiſcherei im Monat Mai mit anſehen, und es gibt fuͤr die Zuſchauer gluͤckliche Tage. Indeſ⸗ ſen iſt doch dieſer Fiſch in dieſem Lande nicht ſehr ge⸗ ſucht: denn er hat ordentlich ein groͤber Fleiſch, und iſt in Spanien und Portugall lange nicht ſo delikat, als in der Provence. Er iſt daſelbſt auch nicht ein⸗ mal ſo liſtig, und laͤßt ſich leicht fangen. Man glaubt, das Waſſer des mittellaͤndiſchen Meeres reinige ihn von den öͤligten Theilchen, die ihm einen uͤbeln Ge⸗ ſchmack geben. Er iſt auch in Sardinien weit mage⸗ rer, als in Provenee; aber wenn er ins ſchwarze Meer kommt, wird er fett und oft ſehr unſchmackhaft⸗·

Es geſchieht zu Anfange des Fruͤhjahrs, daß die Thunnen durch die Dardanellen gehen, um ſich ins ſchwarze Meer zu begeben. Sie vermeiden den Strom, ſo wie die Schwerdtfiſche, und folgen ihm bei ihrer Ruͤckkehr im Herbſte. Man faͤngt ſie mit großen Ne⸗ tzen, mit denen man ſie des Nachts umgibt..

Zu Naxos, einer Inſel des Archipelagus, in dem Hafen der Salinen, faͤngt man viele Großkoͤyfe und Aale, vermittelſt gewiſſer Verzaͤunungen von Rohre, die man an einander fuͤgt. Dieſe Verzaͤunungen ſchla⸗ gen ſich hinter, wie unſere Fenſterlaͤden, und man ſtellt ſie ſo, daß die Fiſche, die bei gewiſſen Fluthen