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uͤberreden wollen. Endlich verſprechen ſie nichts, ohne es durch einen ſtaͤrkern oder ſchwaͤchern Eid, nachdem es der Gegenſtand oder die Umſtaͤnde erfordern, zu betheuern*).,
Griechenland das von den Aegyptern die Wiſſen⸗ ſchaften, die Kuͤnſte, die Fabeln, die Romane, und dieſe Anhaͤnglichkeit an die alten Gebraͤuche erhielt, durch welche ſich die Aegypter noch unterſcheiden, nahm auch ihre Neigung für den Handel zur See mit an, in welchem die Griechen hernach ſelbſt der Roͤmer Lehrer wurden. Sie treiben ihn noch, wie ſonſt, in der Naͤhe beiſammen, und haben ihn nach dem Ver⸗ haͤltniſſe ihrer erfolgten Kenntniſſe ausgebreitet. Ein reicher Grieche iſt faſt allezeit ein Kaufmann. Sie machen nicht, wie wir, ſchoͤne Buͤcher und hohe Be⸗ trachtungen uͤber die Handlung; ſondern, von der Erfahrung geleitet, folgen ſie demjenigen genau, was ſte davon gelernt haben. Sie kommen zuſammen,
*) Die Griechen ſchwoͤren auch ſehr oft bei ihren Augen, und im Zorne oͤffnen ſie die Hand, die ſie mit Ungeſtuͤm den Augen desjenigen vorhal⸗
ten, den ſie angreifen, mit den Worten: vd rà
Hcriaues(Im Deutſchen wuͤrde man ſagen: Schau, bei meiner Seele!) Dieſe Hand⸗ lung druͤckte bei den alten Griechen die Be⸗ Fiende aus, ihren Feinden die Augen auszu⸗ reißen.


