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alten Orgien erneuern, und ſich beinahe eben den Ausſchweifungen, als die alten Griechen, uͤberlaſſen.
Man ſieht noch jetzt bei ihnen ein genaues Bild der Choͤre von griechiſchen Nymphen, die mit um⸗ ſchlungenen Haͤnden auf den Wieſen oder in den Hainen tanzen; ſo wie die Dichter die Diana auf den Bergen von Delos oder an den Ufern des Eu⸗ rotas, mitten unter dem Gefolge ihrer Nymphen vorſtellen.
Bei den Eleuſiniern war ein Brunnen, Kallichore genannt, um den die Weiber von Eleuſis, zur Ehre der Goͤttin, Taͤnze und Muſikchoͤre eingefuͤhrt hatten.
Guys ſah in der Prinzeninſel, wo die Griechen einen gemeinen Brunnen außer dem Dorfe haben, die jungen Maͤdchen des Abends zum Waſſerſchoͤpfen ſich verſammeln, und um den Buunnen Taͤnze mit Singen auffuͤhren.
Die alten Griechen hatten ebenfalls, wie die jetzigen, hochzeitliche Taͤnze.
Die geilen Taͤnze ſind ebenfalls bei Griechen und Tuͤrken noch Mode, wie ſie es vormals bei den Buh⸗ lerinnen von Profeſſion waren. Man erlaubet der⸗ gleichen ebenfalls bei Feierlichkeiten Leuten, die in Anſehung der Sitten nicht ſehr ſtrenge ſind, und bei Ten auggeiaſſenen Luſtbarkeiten, welche Hochzeiten be⸗
eiten. Es ſcheint, daß die herumziehenden Taͤnzerinnen, die man zu ſolchen Feſten holen ließ, unter den chriſt⸗


