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lichen Kaiſern Mode waren, weil Theodoſius dieſen Gebrauch durch ein ausdruͤckliches Geſetz verbot.
Eine dieſer Taͤnzerinnen, die noch bei ſolchen Luſt⸗ barkeiten, gleich den Buhlerinnen, die bei den Feſten der Flora auf den Buͤhnen tanzten, umher zu laufen pflegen, wenn eine Partie ihrer Kunſt voruͤber iſt, umarmt nach der Reihe jeden Zuſchauer, um etwas von ihm zu bekommen. Sie hat gewoͤhnlich eine kleine Trommel und geht mit offenem Buſen und auf die unanſtaͤndigſte Art.
Die in Griechenland heut zu Tage vornehmlich uͤblichen Taͤnze, ſind der Kandiſche Tanz, der Griechi⸗ ſche, der Arnautiſche, die laͤndlichen Taͤnze, der Wal⸗ lachiſche und Pyrrhichiſche.
Die beiden erſten ſind einander ſehr aͤhnlich, und einer ſcheint von dem andern kopiret zu ſeyn; doch iſt die Muſik davon verſchieden. Es iſt allezeit ein Maͤd⸗
chen, die den Tanz auffuͤhrt, und dieſe haͤlt ein
Schnupftuch oder eine ſeidne Schnur in der Hand. Dieſer Tanz, der aͤlteſte unter allen, iſt vom Ho⸗ mer in der Beſchreibung des beruͤhmten Schildes des
Achills nicht vergeſſen worden.
„Unter andern, ſagt er, ſtellt Vulkan daſelbſt, mit einer wunderbaren Mannigfaltigkeit, einen Tanz vor, der demjenigen aͤhnlich iſt, den der ſinnreiche Daͤdalus in der Stadt Knoſſus fuͤr die ſchoͤne Ariadne erfand. Die jungen Maͤdchen ſind mit leichten Zeugen bekleidet, und haben goldne Kronen auf ihren Haͤup⸗


