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beſonders an den Feſten des Adonis hervor; ſie tanz⸗ ten die Liebe der Diana und des Endymions, das Ur⸗ theil des Paris, die Entfuͤhrung der Europa, die auf den Wellen von der Liebe getragen wurde, u. ſ. w. Dieſe Taͤnze waren eben ſo viel bewegliche Gemaͤlde, wo die Mienen und Schritte, die Bewegungen der Arme und der Fuͤße, alle Biegungen des Koͤrpers, Situationen und intereſſante Begebenheiten aus⸗ druͤckten. 1b
Diejenigen Taͤnze, die den Laͤndern, wo dieſe Feſte begangen wurden, eigen waren, und welche be⸗ ruͤhmte Geſchichten abbildeten, haben ſich laͤnger er⸗ halten, als die uͤbrigen.
Alle die Taͤnzer, die man noch heut zu Tage ſich bei der Hand faſſen, und die Straßen und Felder mit Tanzen umher laufen ſieht, ſtellen noch die alten Taͤnze vor, die einen Theil des oͤffentlichen Gottes⸗ dienſtes auomachten.
Seit dem Verfalle des griechiſchen Theaters, ſind die Choͤre bloße Kreistaͤnze, die die neuern Griechen getreulich beibehalten haben. Sie tanzen alſo bald im Singen, bald nach dem Klange der Lyra, bald mit freien, bald mit ineinander geſchlungenen Haͤnden. Doch nicht mehr um den Altar des Baecchus, noch der uͤbrigen Gottheiten ihrer Vaͤter, ſondern um eine alte Eiche her, unter deren Schatten ſie bei den feier⸗ lichſten Feſten, das Haupt mit Blumen bekraͤnzt, die


