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Man vergißt die zuſammengeſetzten Taͤnze„die gelernt werden muͤſſen und Praͤciſion fordern: die einfachern, luſtigern und leichtern Taͤnze verlieren ſich nicht, weil man ſie oft wiederholet, und jedes Feſt ſie zurucke bringt. Die Jugend findet einen Gefallen, ſie zu vollziehen; die Alten freuen ſich, zuzuſehen, und das zarteſte Alter, die Kinder, die noch zu ſchwach ſind, die Taͤnzer nachzuahmen, huͤpfen ſchon mit, indem ſie ſie ſehen.
Oft faſſen ſich auf dem Lande eine Schaar Griechen,
jung und alt, bei den Haͤnden, und mit dieſem Tanze verbinden ſie eine Art Wechſelgeſaͤnge, ſo daß die aͤl⸗ teſten den Kindern, die ſie durch ihre Lieder auffo⸗ dern, antworten.
Die Liebe zum Tanze war allezeit in Griechenland eine den jungen Leuten beider Geſchlechter gemeine Leidenſchaft. Sie uͤberließen ſich ihr, ſo wie heut zu Tage noch von ihnen geſchieht, ſo ſehr, daß ſie ſich oft daruͤber ſelbſt vergaßen. 3
geht. Von Zeit zu Zeit thun die Manns⸗ und Weibsperſonen, die zuſammen figuriren, einen Sprung, und ſehen dabei einander an. Wenn der Tanz geendiget iſt, ſo erheben der Koͤnig und dieienige, die er fuͤhret, das Band, von dem ein jedes das Ende haͤlt: die uͤbrigen Taͤn⸗ zer nehmen alsdann einander bei dem Arme, kriechen drunter weg, und gehen vier bis acht
3 der Fronte, allezeit nach dem Klange der
rommel.
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