Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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wohl ſeine Miniſter, als die Arianiſchen Biſchoͤfe ver⸗ uͤbten, kamen die griechiſchen Traͤumer uͤbel weg. Es war ein Ungluͤck, welche zu haben, und doch hatte man die Wuth, ſie zu erzaͤhlen. Die Spione vergif⸗ teten dieſe Traͤume, und die Traͤumer wurden am Leben geſtraft. Auch, ſagt der neue Geſchichtſchreiber des Occidentaliſchen Reiches, wurde man ſo klug, daß man nicht einmal gerne mehr geſtund, daß man ge⸗ ſchlafen haͤtte.

XI. Nichts iſt intereſſanter, nichts angenehmer, als die griechiſchen Taͤnze. Jedes Land hat die ſei⸗ nigen, und Griechenland iſt von dieſer Seite her im⸗

mer getheilt geweſen. Es giebt Nationaltaͤnze, die

ſehr alt ſeyn muͤſſen, und ganz gewiß erblich ſind. Man braucht keine Tanzmeiſter, die ſie lehren: die Nachahmung iſt genug. Es giebt keine Baͤuerinn in der Provence, die nicht ihren Rigodon kann; keine Bayonnerinn, die nicht die Panperruͤcke*) tanzet.

- Die Panperruͤcke iſt ein den Bavonnern ganz eigenthuͤmlicher Tanz, der auf folgende Art nach der Trommel getanzt wird. Man faͤngt ganz ſachte an zu ſchlagen; nach und nach wird der Klang lebhafter. Die Taͤnzer und Taͤnzerinnen, die in gleicher Zahl ſind, faſſen ſich mit Baͤn⸗ dern. Derjenige, der das beſte Gehoͤr hat, iſt an der Spitze, und iſt der Koͤnig des Tanzes. Er haͤlt in der Hand ein ſtets erhobenes Staͤb⸗ chen, und oͤffnet den Tanz, der im Kreife herum