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und aller Heiden fuͤr die Vorbedeutungen. Die be⸗ truͤgeriſchen Orakel waren ihnen nicht genug. Sie nahmen noch ihre Zuflucht zu Ziehungen von Looſen, Wahrſagungen, zufaͤllig vorgebrachten Worten, denen ſie einen voͤlligen Glauben beimaßen.
Die Griechen haben auch ihre gluͤcklichen und ungluͤcklichen Tage. Der aoſte Tag iſt fuͤr die Weiber, die in Wochen liegen, ein heiliger Tag, und ſie wuͤr⸗ den es nicht wagen, vor ihm auszugehen. Vor Alters begingen ihn dergleichen Weiber als ein Feſt, welches daher Teoσαανοααmνααοσνο genannt wurde. Vor dieſem Tage war es ihnen nicht erlaubt in den Tempel zu gehen, und noch heut zu Tage duͤrfen ſich die Weiber binnen einer gewiſſen Zeit daſelbſt nicht ſehen laſſen.
Man haͤngt niemals an alten Gewohnheiten, ohne noch weit ſtaͤrker dem Aberglauben und gemeinen Vorurtheilen ergeben zu ſeyn; aber das ganze Volk giebt alsdann von dem, was es thut, keine andere Urſache an, als die Gewohnheit, es andre thun zu ſehn. Es wuͤrde ein zu langes und mithin ſehr ver⸗ druͤßliches Verzeichniß ſeyn, wenn man alle aberglaͤu⸗ biſche Dinge der Griechen erzaͤhlen wollte.
Die Griechen, und hauptſaͤchlich die Weiber, ſpeien noch, wie die Alten, in ihren Buſen, um ein Ungluͤck abzuwenden, das ſie vorherſehen, das ihnen begegnet iſt, oder das man ihnen droht.
Wenn ein Menſch vor Alters, ſagt Theo⸗ phraſt, eine Schlange in ſeinem Hauſe fand,


