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Vorzuͤglich muß man ihre heiligen Feſte, die ſie auf dem Lande feiern, betrachten. Sie werden jedem ſowohl die Bacchanalien, als die Andachtsuͤbungen der Alten fuͤr eine heilige Quelle, und fuͤr einen alten Hayn, als Gegenſtaͤnde der Ehrfurcht und des Gottes⸗ dienſtes, ins Gedaͤchtniß bringen.
Die Griechen haben noch in ihren Gebirgen, Hoͤhlen und Waͤldern Waſſer, durch die Andacht ge⸗ heiliget, die ſie Ayiacudla neunen, aquae sanctiſicatae vel expiatoriae,
Sie gehn haufenweiſe in gewiſſen Tagen des Jahres dahin, und trinken von dieſem Waſſer: dieß iſt ein oͤffentliches Feſt. Sie haͤngen darnach bei die⸗ ſem Waſſer oder der Quelle Stuͤcken Leinewand oder Zeug auf, zum Zeichen der Geneſungen, deren ſie theilhaftig geworden. Eben dieß thun ſie in Anſehung der Heiligen, die ſie bei ihren Krankheiten um Huͤlfe anflehen: ſie haͤngen an das Gemaͤlde des Heiligen ein Stuͤck Zeug oder eine andere Gabe.
Dieſer Gebrauch iſt alſo ſehr alt, ſowohl als die Geluͤbdengemaͤlde, die auch wir ſelbſt beibehalten haben.
Alle Reiſende, die nach Konſtantinopel gekommen, muͤſſen bei den Sieben Thuͤrmen ein Waſſer geſehen haben, in welchem die Griechen goldne Fiſche zeigen und dabei Wunder ſchreien.
Man kennet die alte Leichtglaͤubigkeit der Griechen


