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ſerim geſchickt hatte, um Nachrichten uͤber dem Bi⸗ ſchofe von Heliopolis einzuziehen. Dieſem ſchickte er zwei Maͤnner mit den noͤthigen Geleits⸗Briefen entgegen, damit er zu Land herbei kommen koͤnne. Zugleich beſchloß der Biſchof von Beryte auf den⸗ ſelben zu warten, damit ſie nach gemeinſchaftlicher Berathung ihr Ziel weiter verfolgen koͤnnten. Da er zugleich auf der letzten See⸗Reiſe, von einigen der 40 Portugieſen des Schiffes vernommen hatte, welche Befehle aus Portugal gegen ihn ergangen waren; da die Portugieſen zu Siam ſich zu ſeiner Vertilgung verabredet hatten; ſo entſchloß er ſich, bei den Hollaͤn⸗ dern Schutz zu ſuchen, und beorderte ſeinen Begleiter Bourges unterdeſſen nach Europa zuruͤck zu kehren, was dieſem ſehr unangenehm war.
Bourges reiſte den 14. Okt. Abends 8 Uhr auf einem engliſchen Schiffe von Siam nach Madras⸗ welche Feſtung der engliſchen Kompagnie gehoͤrt. Er kam in 24 Stunden 35 Meilen auf dem Strome von Siam, als drei hollaͤndiſche Kriegs⸗Schiffe ebenfalls den Strom hinauf fahren wollten. Dieſes Zuſam⸗ mentreffen ſetzte ſeinen Bedienten und zwei portugie⸗ ſiſche Reiſe⸗Gefaͤhrten in ſolche Furcht, daß ſie aus Beſorgniß, in die Gewalt der Hollaͤnder zu kommen, zuruͤck kehrten. Bourges aber ließ ſich nicht ein⸗ ſchuͤchtern, und bald erfuhr er von einem Hollaͤnder auf dem groͤßten der drei Schiffe, daß dieſe den Koͤ⸗ nig von Siam nur bewegen wollten, ihrer Nation


