Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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fuͤr eine Beleidigung genug zu thun. Er ſelbſt hatte das Gluͤck, noch einen Hollaͤnder zu treffen, von wel⸗

chem er ſogar eine Empfehlung an den Stadt⸗Vogt zu Malakka erhielt.

Am 4. November begegneten ihrem Schiffe drei Meuſchen in einem geringen Nachen, auf welchem ſie ſich nach dem Untergange ihres Schiffes zu retten ſuch⸗ ten. Da ſie ohne Lebensmittel waren, ſo wurden ſie ſogleich in das große Schiff aufgenommen. Am 13. November ſahen ſie die Richtung von Sincapur, und Petra⸗Banca. Da ihnen der Wind wider⸗ ſtrebte⸗, ſo konnten ſie vor dem 24. nicht voruͤber kom⸗ men, und erſt am 27. Abends im Haven von Malakka eintreffen. Gleichzeitig wurde der Friede zwiſchen Portugal und Holland aufgekuͤndigt. In Ma⸗ lakka und in deſſen Umgebung waren ehemals viele Katholiken; ſeitdem die Hollaͤnder ſich dieſes Platzes bemeiſtert hatten, waren jene in ihrer Freiheit ſo be⸗ ſchraͤlkt, daß kaum 600 uͤbrig blieben. Von der hol⸗ laͤndiſchen Flotte, welche aus Japan eben zuruͤck kehrte, waren drei Schiffe auf der Herfahrt, und zwei auf der Ruͤckfahrt zu Grunde gegangen, und ſelbſt die drei uͤbrig gebliebenen Kriegsſchiffe hatten alle ihre großen Maſthaͤume verloren. Deſſen ungeachtet ver⸗ ſicherte man uns, daß die drei Schiffe noch Schaͤtze ge⸗ nug enthielten, um fuͤr die uͤbrigen fuͤnf verlornen ſchadlos zu halten.

Am 6. November kam das Schiff des Prieſters