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cher die Stelle ihres Korns vertrit. Er waͤchſt in der
Mitte des vom Regen uͤberſchwemmten Landes, wel⸗
ches dem Moraſte weit aͤhnlicher, als Feldern iſt, die
mit dem Pfluge gebaut werden. Der Reis waͤchſt 6
bis 7 Fuß hoch, nach der Hoͤhe des Waſſers. Die
große Fruchtbarkeit des Bodens veranlaßt die Einwoh⸗
ner zur Draͤgheit in deſſen Bebauung, und befoͤrdert den Aufenthalt der Elephanten, wilden Ochſen und
Kuͤhe, Hirſchen, Hunde, Rinoceros.
In Indien ſind wenige Staͤdte von ſo vielen Nationen bewohnt, als Siam, wo mehr als zwan⸗ zig Mund⸗Arten geſprochen werden. Man findet da⸗ ſelbſt viel Gold, Silber, Zinn, Blei, Stahl, Sal⸗ peter, Elfenbein, Leder, zubereitete Hirſch⸗Haͤute, Indigo 1 Gummi, Pfeffer, Lack und viele andere Fruͤchte. Wie dieſer Ueberfluß fremde Handelsleute herbei lockt, ſo bringen dieſe auch viele andere Gegen⸗ ſtaͤnde mit, und machen vorzuͤglich gute Geſchaͤfte mit ſeidenen Zeugen.
Unter den Fruͤchten zeichnen ſich vorzuͤglich der Durion aus, welcher einer kleinen Melone an Geſtalt und Groͤße gleich, eine harte und rauhe Schale hat, und oben an dem Stamme des Baumes unter den Aeſten waͤchſt. Sobald diefe Frucht reif iſt, oͤffnet ſich ihre Schale, und bietet Brocken eines muͤrben, niedlichen Fleiſchẽs dar, welches weißer als der Schnee, und hoͤchſt ſchmackhaft iſt, obſchon der Geruch einem verfaulten Apfel gleicht. Europaͤer werden krank,


