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In Jam anda angekommen, legten ſie dem Praͤfekten, von dem ſie gleichwohl wußten, daß er ein Freund des Gaſpar iſt, die Befehle des Dynag⸗ ſten von Firando vor. Mit Schrecken vernimmt er den Bericht, laͤßt ſogleich dem Gaſpar davon Nachricht geben, und rathet ihm, wie auch andern Freunden, die Flucht zu ergreifen: denn die Unterfu⸗ chung wuͤrde hauptſaͤchlich gegen ihn gerichtet. Aber Gaſpar will nicht feig erſcheinens er entzieht ſich nicht, und bekennt ganz freudig:„ja, er ſey von Ju⸗ gend ſchon ein Chriſt, und wuͤrde es immerhin mit ſeiner ganzen Familie bleiben.“ Er wurde ſammt ſei⸗ ner Familie gefaͤnglich eingezogen, und nichts half ihm die Gunſt des Praͤfekten, der ſich ſo gerne fuͤr ihn verwendet haͤtte. Nun kam das Urtheil von F i⸗ rando:„Gaſpar, Johann und Urſula ſollen, weil ſie Chriſten ſind, euthauptet werden.“— Gaſpar boͤrt es gelaſſen an, und erbittet ſich nur von der Freundſchaft des Praͤfekten, daß er am Kreuze ſein Blut vergießen duͤrfe, wie Chriſtus, wegen deſſen Namen er doch ſterbe, und an dem Orte, wo einſt das Kreuz verehrt worden; ferner, daß ſein Leichnam den Chriſten uͤbergeben werde, um ihn auf chriſtliche Weiſe zu beerdigen. Der Praͤfekt autwortet ihm aber: „uͤber die Todesart koͤnne er nicht entſcheiden, ſon⸗ dern muͤſſe den Befehl des Dynaſten verehren, das uͤbrige aber wolle er ihm beſorgen.“
„Der Tag, an welchem das Urtheil vollzogen wer⸗


