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nen Katechismen, in chineſiſcher Sprache abgefaßt, erhalten, die ſie in ihr Vaterland zuruͤck brachten. So verpflanzten ſich auch chriſtliche Ideen in das Koͤ⸗ nigreich Caueinein, durch welche einer allenfalſigen Miſſion dahin vorgearbeitet werden konnte.
XIV. Aber nicht lange blieben ſie in dieſer ſichern Ruhe. Thanſiarihin, der Vorſteher der Buͤrger⸗ ſchaft zu Seiauchin, wußte den neuen Landgerichts⸗ Pfleger von Canton dahin zu ſtimmen, daß er den Befehl erließ, die Miſſionaͤre ſollten ihre Wohnung raͤumen, und entweder gaͤnzlich abziehen nach Ma⸗ cao, oder den Tempel Nanſoa, worin uͤber 1000 Goͤtzenpfaffen wohnten, beziehen.
Matthaͤus Rieci, der fuͤr erſprießlicher hielt, zu bleiben, als gaͤnzlich abzuziehen, weil er die neuen Chriſten oͤfters beſuchen koͤnnte, eroͤffnete dieſe Mei⸗ nung dem Viſitator Valignan, der aber damit nicht einverſtanden war; ſondern ihm den Auftrag ertheilte, daß er, wenn er bei allem angewandten Fleiße die jetzige Wohnung nicht erhalten koͤnnte, nach Macao ſich begeben ſollte. Die Beamten von Seiau⸗ chin wollten dem Ricei wohl; um ihn zu Peechin ſelbſt Freunde zu machen, gebrauchten ſie ihn zu ei⸗ ner Sendung nach Macao, daſelbſt fuͤr eine vornehme
Magiſtrats⸗Perſon zu Pecchin von den Portugieſen,
als ſeinen Landsleuten, einige Stuͤcke Scharlach zu
kaufen. Man ruͤſtete ihm ein großes Schiff mit vie⸗
len Rudern, mit einem Kapitaͤn und andern Dienern


