Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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beſehen wollten, unter denen vorzuͤglich eine ſchla⸗ gende Uhr großen Beifall und Bewunderung fand.

Der Viſitator Valignan ſchickte ihm den Anton Almeida zum Gehuͤlfen, ohne jedoch obrig⸗ keitliche Erlaubniß dazu eingeholt zu haben.

Kaum war er dort angelangt, ſo kam aus der Hauptſtadt Canton die Nachricht, die Jeſuiten ſeyen bei dem Landſchafts⸗Viſitator ſchwer angeklagt wor⸗ den, und zwar von den ſogenannten Alten(wie man ſie in China nennt) d. i. Perſonen, welche wegen ihres unbeſcholtenen Wandels in großem Anſehen ſtanden, und welche nie eine Streitſache vor der Obrig⸗ keit gehabt, weder als Klaͤger, noch als Beklagte. Jaͤhrlich ehrt ſie die Obrigkeit mit vielen Zeremonien durch ein Banket; ſie haben nebſt mehrern andern Freiheiten auch dieſe, eine beſondere Kleidung zu tra⸗ gen, und bei allen Gerichten zu erſcheinen.

Dieſe Alten hatten in einer ſcharfen Bittſchrift alle fruͤhern, ſchon laͤngſt als falſch und nichtig zuruͤck

gewieſenen Bezuͤchtigungen gegen die Vaͤter der Ge⸗

ſellſchaft Jeſn wieder vorgebracht, und darauf ange⸗ tragen, daß, wenn der Viſitator das Land im Wohl⸗ ſtand erhalten, und ſich ſelbſt keinen Tadel zuziehen wolle, er dem Magiſtrat von Seiauchin den Befehl ertheilen moͤchte, dieſe Verderben bringende Fremd⸗ linge auszuſchaffen.

Der Landſchafts⸗ Viſſtator Ciai, ein ſtreng recht⸗ licher Mann, verwies die Sache an den Admiral von