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und ſchoͤn chineſiſch zu ſchreiben verſtand, mußte die Schreiben abfaſſen, die der Papſt in guter und eleganter Abſchrift durch ſeine Geſandtſchaͤft mit ſchicken ſollte, und und die man dem Rugger mitgab. Der Viſitator Alexander Valignan ſchrieb ſelbſt an den Papſt, an den Koͤnig Philipp II. von Spanien und an den Jeſuiten⸗General, und an mehrere andere, welche die beabſichtigte Geſandtſchaft betreiben moͤchten; und legte auch mehrere Geſchenke von bedeutendem Werthe bei, unter welchen eine große Landcharte vom chine⸗ ſiſchen Reiche ſich befand.
Gluͤcklich kam Rugger in Europa an, litt aber bei den Inſeln Terceren Schiffbruch, aus wel⸗ chem er jedoch ſeine Sachen rettete, ſtieg bei Liſſa⸗ bon an das Land, und ſetzte ſeine Reiſe bis Ma⸗ drid fort, wo er vom Koͤnige Philipp II. außer⸗ ordentlich gnaͤdig aufgenommen wurde. Der Koͤnig bot ſich gleich ſelbſt an, die projektirte Geſandtſchaft bei dem paͤpſtlichen Stuhl zu betreiben, und derſelben in allem foͤrderlich zu ſeyn. Aber das Abſterben eini⸗ ger Paͤpſte nach einander verhinderte die Sache ſo ſehr, daß Rugger ſich bewogen fand, nach Sa⸗
lerno im Koͤnigreich Neapel ſich zu begeben, wo er auch ſein Leben endigte.
Inzwiſchen war Matthaͤus Rieci viele Mo⸗ nate allein zu Seiauchin, hatte viele Beſuche von Neugierigen, welche die europaͤiſchen Kunſtgegenſtaͤnde


