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Die um ihr Geld betrogenen Leute ſtelltten nun Klage bei den Miſſionaͤren und verlangten Entſchaͤdi⸗ gung wegen des erlitteuen Betruges. Rugger ließ ſich ſehr angelegen ſeyn, den entlaufenen Betruͤger zu finden. Zu Canton erſpaͤhte man ihn. Durch Vermittlung des Landgerichts⸗Pflegers wurde Mar⸗ tin von Canton nach Sciauchin gefangen ge⸗ fuͤhrt. Sinn Dafuͤr ſuchte er ſich an Rugger zu raͤchen, in⸗ dem er ihn eines Ehebruchs bezuͤchtigte; welche An⸗ klage aber vom Gerichte als falſch erkannt wurde, da Rugger zur Zeit, wo der Ehebruch vorgefallen ſeon ſollte, in der 2 Monat Reiſen entfernten Landſchaft Quiamſi ſich aufbielt. Der falſche Auklaͤger Mar⸗ tin wurde im Beiſeyn des Beklagten mit 20 derben Streichen bedient, mit einer Geldſtrafe belegt, und dann zur Galeere verurtheilt. Dieſes Urtheil wurde von der Oberlandes⸗Regierung in der Art bezatigt, daß ihm zu den 20 Streichen noch 60 aufgezaͤhlt wur⸗ den. Indeſſen ſtarb Martin im Gefaͤngniß an den Folgen der erlittenen Streiche.— Dieſes Beiſpiel ſchreckte ſo ſehr, daß die Miſſionaͤre nun auch das ent⸗ wendete Glas, welches waͤhrend der Zeit ſchon in an⸗ dere Haͤnde gekommen war, ſogleich wieder zuruͤck er⸗ hielten.
XI. Rugger zog hierauf nach Macao, um dort den Viſttator Alexander Valignan zu er⸗ warten; dagegen kam Eduard Sande nach Seiau⸗


