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in einer Verſammlung, oder in einer Moſchee vollzo⸗ gen werden. Es erheiſcht 10 Friedenswuͤnſche und 5 Pauſen; waͤhrend letzterer kann der Glaͤubige entweder auf den Knieen ſitzen, oder andere Verſe aus dem Koran herſagen, oder ein andaͤchtiges Stillſchweigen beobachten. Den Buͤrgern von Mekka iſt erlaubt, in dieſer Zwiſchenzeit Umgaͤnge(Tawaf) um die Kea⸗ beh zu vollbringen. Auch iſt lobenswuͤrdig in dieſem langen Namaz, und waͤhrend der 30 Faſttage, eine allgemeine Lektuͤre des Koran und vor Aufgang der Sonne das gewoͤhnliche Gebet, Salat⸗witr, vor⸗ zunehmen. 3
In Anſehung der Beſtimmung der rechten Zeit zum Anfang des Ramazan haͤlt man ſich ganz an das juriſtiſche Zeugniß der Erſten, welche den Neu⸗ mond entdecken, und zwar in allen Staͤdten der Levante. Erſcheint er nicht, ſo wird der Tag, wel⸗ cher dem 30. des Monats Schabann folgt, dafuͤr an⸗ genommen. Iſt der letzte Tag dieſes Monats ſo neb⸗ lig, daß die Erſcheinung des Neumondes zweifelhaft bleibt(Yewmuſch⸗ſchehk), ſo iſt das Zeugniß einer einzigen Perſon hinreichend, welche den Mond geſehen hat, da ſonſt zwei Zeugen gefordert werden. In die⸗ ſem Falle nimmt man weder auf Geſchlecht, noch Stand, noch Alter des Zeugen Ruͤckſicht. Selbſt Skla⸗ ven und Miſſethaͤter werden als guͤltige Zeugen ange⸗ nommen.
Sobald das Erſcheinen des Neumondes ſich bo⸗


