Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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Der September, eine Fortſetzung des Auguſt, ge⸗ hoͤrt noch voͤllig zur Sommerszeit. Erſt zu Ende der Tag⸗ und Nachtgleiche nimmt die Hitze ab. Die ſchwuͤle Jahrszeit iſt zugleich jene der Gewitter, der Platzregen und der großen Verheerungen durch die Peſt. Mit dem Oktober beginnt der Herbſt; die Luft nimmt wieder die entzuͤckende Temperatur des begin⸗ nenden Fruͤhlings an, alles ſcheint neue Kraft zu ge⸗ winnen. Dieſes iſt die angenehmſte Jahrszeit fuͤr Konſtantinopel. Selten pflegen Suͤdwinde an⸗ haltend zu wehen, und die Atmoſphaͤre bleibt ſtets dieſelbe.

Der Uebergang vom Herbſte zum Winter iſt in der Regel langſamer, als der vom Fruͤhlinge zum Sommer. Man ſieht dann haͤufiger Regenguͤſſe, und in den trocknen Zwiſchenzeiten den Himmel bewoͤlkt. Die ſtrenge Kaͤlte wird haͤufig durch warme Suͤdwinde gemildert. Oft bluͤhen Narziſſen, Veilchen und Pri⸗ meln einen Theil des Winters. Das Jahr faͤngt faſt mit Blumen an, und endigt mit ihnen.

Inzwiſchen bedeckt Schnee die Gebirge Aſiens,

waͤhrend die Ebenen noch gruͤn ſind. Wendet ſich der Wind nach Oſt, ſo herrſchen in der Stadt Schnee⸗ Geſtoͤber und Regen.

Auf dem ſchwarzen Meere toben furchtbare Stuͤrme, Wirbelwinde erſcheinen mit furchtbarem Getoͤſe; die

ganze Natur ſcheint dann oft in Bewegung. Dieſes 41ſtes B. Türkei. III. 3. 8