Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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ben ſich waͤhrend des Cyklus des Jahres die Zeiten ſanft und freundlich an einander.

Im Maͤrz ſcheint bereits der Winter mit raſchen Schritten zu entfliehen; aber im April geht erſt der rechte Fruͤhling hervor, und eroͤffnet das Jahr durch eine uͤberaus ſanfte Temperatur der Luft. Im Mai ſteht die ganze herrliche Landſchaft in voller Fruͤhlings⸗ Pracht. Der Himmel wird immer heiterer; nur ſel⸗ ten regnet es einige Stunden. Der Uebergang zum Sommer iſt zwar in ſeinen Abſtufungen merklich, aber doch ſchleunig. Er faͤngt mit dem Juni an; der Him⸗ mel iſt ſchoͤn blau, beſtaͤndig heiter und ſchimmernd, mit Ausnahme einiger weißen flockigen Wolken, wel⸗ che ſich zuweilen gegen Oſt und Suͤd zeigen. Im Juli wird die große Hitze der Sonne durch die Nord⸗ winde gemildert; ſie herrſchen ungefaͤhr 9 Monate, und geben der Luft ihre Elaſtieitaͤt, welche ſo vor⸗ theilhaft fuͤr die Geſundheit iſt. Der Berg Haͤmus, uͤber welchen ſie ſtreichen, gibt ihnen dieſe wohlthaͤ⸗ tige Eigenſchaft. Im Auguſt herrſcht beſonders Wind⸗ ſtille und Schwuͤle; nur in den Waͤldern findet man noch Schatten unter den gruͤnenden Baͤumen. Der Nordwind weht jetzt in beſtimmten Stunden, von 3 Uhr Nachmittags bis zum Untergange der Sonne, und bereitet jene herrlichen Naͤchte vor, welche an die Stelle des heißen Tages treten. Melonen und andere ſaftige Fruͤchte gibt es im Ueberfluſſe, und Weinſtoͤcke haͤngen voll Trauben..