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ten ſchuͤtzt. Die erſte Frau hat den Vorzug vor den uͤbrigen. Diejenigen Frauenzimmer, welche ſich ent⸗ ſchließen, einem ſchon verheiratheten Manne ihre Hand zu geben, ſind ſehr ſelten aus einer reichen oder vornehmen Familie. Ein Mann von Anſehen und Vermoͤgen wuͤrde ſeiner Tochter nie erlauben, eine ſolche Verbindung einzugehen..
Die Frauen, welche den Harem eines Mannes ausmachen, haben, wenn ſie von guter Abkunft ſind, eine beſondere Wohnung; die von geringerem Stande wohnen entweder beſonders, und alle zuſammen, oder als Dienſtboten in dem Hauſe der erſten Frau. Dieſe Weiber duͤrfen auch keine Eingriffe in die Rechte der vornehmſten Gattin wagen.
Die Orientalinnen leben meiſtens von dem maͤnn⸗ lichen Geſchlechte entfernt, und laſſen ſich vor den Perſonen maͤunlichen Geſchlechts, ihren Gatten und die naͤchſten Verwandten ausgenommen, niemals ohne Schleier ſehen.
Nur das Bad entfernt die Weiber aus ihren haͤus⸗ lichen Gemaͤchern. Selten machen ſie Luſtfahrten, oder reiten in einiger Entfernung von der Stadt auf Mauleſeln.
2 18 falke K= ALr Vornehme Tuͤrkinnen Serentere jeit vaͤd Gewuy!
der Straße, um ihre Ehre unbefleckt zu erhalten, und nicht den Beleidigungen des ungezogenen Poͤbels aus⸗ geſetzt zu ſeyn. Sie gehen auch nie allein aus, ſon⸗ dern haben entweder ihre Sklavinnen allein, oder


