Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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theilen, ja ſogar nach einem Geſchenke an den Ober⸗ Inſpektor mit aller Freiheit predigen. Ausgezeichnet war durch ſeine Bemuͤhungen fuͤr die Chriſten⸗Stla⸗ ven der aus Turin gebuͤrtige Abbé Cardini.

XXII. Die Vorſtadt Dimitri.

Die griechiſche Vorſtadt St. Dimitri liegt auf einer betraͤchtlichen Hoͤhe, von welcher man eine aͤu⸗ kerſt reitzende Ausſicht hat, zwiſchen Weinbergen und. Gaͤrten. Wegen der Ungleichheit des Bodens liegen manche Straßen hoͤher, als die andern. Von den Haͤuſern, welche eine tiefere Lage haben, uͤberſieht man die Vorſtaͤdte Pera, Galata, Tophana, den Hafen und die jenſeits derſelben ſich erhebende Hauptſtadt. Die Straßen an den hoͤher liegenden Orten genießen außerdem noch die praͤchtige Ausſich t auf den Kanal und deſſen Geſtade.

Die franzoͤſiſchen Kaufleute nennen den Aufent⸗ halt zu St. Dimitri einen Aufenthalt auf dem Lande, und den in Pera den Aufenthalt in der Stadt. Man genießt alle Annehmlichkeiten

des Landlebens, und noch dazu in ſo großer Naͤhe der Hauptſtadt.

Die waſſerreiche Gegend von Konſtantinopel bietet mannigfaltige Gelegenheit zur Fiſcherei an, die Jagd iſt ſehr ergiebig, der Garten und Landbau in dieſem Klima ausgezeichnet, die Viehzucht vortrefflich;