Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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336 und hieb ſelbſt einen die ſer Schlangenkoͤpfe mit ſeiner Streitaxt zum Beweiſe ſeiner Tapferkeit ab⸗ Die an⸗ dern beiden Köͤpfe erhielten ſich bis zum Jahre 1700, wo ſie geſtohlen wurden, ohne daß die Thaͤter jemals bekannt wurden..

Die Saͤule Konſtantins und jene des Arka⸗ dius unterlagen den Verwuͤſtungen der Zeit.

XXI. Bagno.

Bagno, das Gelbaͤude zur Wohnung fuͤr die Sklaven und Verbrecher, liegt zwiſchen Ayna⸗Se⸗ rai und dem Arſenale nahe am Hafen. Man nennt es noch bistveilen das Gebaͤude von St. Paul. Es iſt aus Steinwerk aufgefuͤhrt, und gehoͤrt zu den oͤffentli⸗ chen Anſtalten. Sein Umfang iſt betraͤchtlich, und das Innere gleicht mehr einer Scheune als einer fuͤr Menſchen eingerichteten Wohnung. Es gibt weder ein⸗ zelne Stuben, noch Gemaͤcher. An den vier Waͤnden ſind von dem Boden bis zur Decke kleine Behaͤltniſſe zur Wohnung fuͤr die Sklaven neben⸗ und uͤber ein⸗ einander angebracht. Ein jedes derſelben iſt nicht groͤ⸗ ßer, als daß ein Mann der Laͤnge nach darin liegen und ſchlafen kann, iſt mit einem Gelaͤnder umgeben, ungefaͤhr von einer halben Mannes⸗Hoͤhe, und oben jedesmal offen.

Diejenigen Sklaven, welche oben ihre Schlafſtel⸗ len haben, muͤſſen von einem Behaͤlter zum andern