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wieder aufrichten, nachdem es lange auf dem Boden gelegen war. Einige Schritte von dieſem Obelisk erheben ſich die Ueberbleibſel einer halb zu Grunde gegangenen 94 Fuß hohen Porphyr⸗Saͤule mit 4 Facaden, welche aus verſchiedenen Marmor⸗Stuͤcken zuſammen geſetzt war. Konſtantin Porphyrogenitus ließ ſie mit ver⸗ goldeten Bronze⸗Platten bedecken, welches noch eine griechiſche Inſchrift an der Baſis anzeigt. An mehre⸗ ren Orten iſt ſie bereits ganz zerfallen, und an andern wird ſie noch durch eiſerne Reife zuſammen gehalten. Das Werk traͤgt uͤbrigens an ſeiner zertruͤmmerten Ge⸗ ſtalt die Merkmale des entfernteſten Alterthums, und bleibt immer ein Naͤthſel fuͤr den Geſchichtforſcher. Zwiſchen den beiden Monumenten in gleicher Ent⸗ fernung ſteht die ewig denkwuͤrdige Saͤule aus Bronze mit den drei großen Schlangen, welche ſich ſchneckenfoͤrmig um ſie winden, und oben ihre Koͤpfe und Rachen ausſtrecken. Dieſes Kunſtwerk iſt 15 Schuhe hoch, und ruht auf einem Fußgeſtelle. Es iſt ohne Zweifel eines der ſonderbarſten Monumente des Alterthums. Konſtantin ſoll es aus dem Tempel zu Delphi geraubt haben. Es diente dort zur Stuͤtze des goldenen Dreifußes, welchen die Griechen nach der Niederlage des Ferxes dem Apollo weihten. Als Sultan Muhamed II. Konſtantinopel er⸗ oberte, betrachtete er dieſes Schlangen⸗Denkmal als einen Talisman, welcher ſich ſeinen Siegen widerſetzte,


