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dere aus Porphyr ſind. Den Boden bedecken koͤſtliche Teppiche, die Waͤnde ſind aus weißem Marmor; an ihnen erblickt man eine Menge Spruͤche aus dem Ko⸗ ran mit großen arabiſchen Buchſtaben in Rahmen. In der Mitte der Moſchee haͤngen an einem großen eiſer⸗ nen Zirkel eine Menge Lampen aus venetianiſchem Kryſtall; aͤhnliche Lampenkreiſe befinden ſich auf den Seiten. Neben der Moſchee iſt ein praͤchtiger Spring⸗ brunnen. 3
Von der Haz⸗Oda kommt man in einen mit weißem und ſchwarzem Marmor gepflaſterten Saal. In der Mitte ſteht ein marmornes Becken, aus wel⸗ chem eine Fontaine 4—s Schuhe hoch ſpringt; das Waſſer wird bei ſeinem Falle von einem muſchelfoͤr⸗ migen Becken aufgefangen, und aus dieſem faͤllt es in ein drittes.
Der obere Theil des Saales endigt in eine Halb⸗ rotunde; die Seitenwaͤnde ſind mit verſchiedenen mor⸗ genlaͤndiſchen Malereien geziert. Aus dem Salon fuͤhrt eine Thuͤre zur Rechten in ein Zimmer, in welchem ſich zuweilen des Winters der Sultan außzuhalten pflegt; eine andere zur Linken in den großen kaiſerli⸗ chen Blumen⸗Garten.
Die Decke des Gemaches beſteht aus kleinen, ſich
in einander ziehenden Woͤlbungen, welche Dreiecke bilden, und mit gruͤnen und goldenen Stricken geziert ſind. Von den Winkeln der Dreiecke fallen vergoldete Lampen herab. Die Waͤnde ſind mit ſchoͤnem weißen


