ſchwarzen Marmor eingegraben. Wenn irgend ein Großer des Palaſtes zum Paſcha erhoben worden iſt, und vom Kaiſer Abſchied genommen hat, geht er zu dieſer Thuͤre hinaus; ſobald er ſie im Ruͤcken hat, kehrt er ſich um, und kuͤßt demuͤthig und ehrfurchts⸗ voll den Tritt der Thuͤre; an welcher oben die heili⸗ gen Namen befindlich ſind. Bei dem Eingange in die Haz⸗Oda ſieht man auf der rechten Seite viele Spruͤche aus dem Koran in viereckig vergoldete Plaͤtze eingefaßt. Zur Linken an der Mauer iſt ein Panzer⸗ Hemd, nebſt Helm und Schild angeſchlagen, als ein Denkmal von Sultan Amurats Tapferkeit.
Vor der Haz⸗Oda ſind unter der ziemlich lan⸗ gen Gallerie, welche auf beiden Seiten offen iſt, und von Marmor⸗Saͤulen getragen wird, in vier großen Kaͤſten die Kleidungsſtuͤcke und das Geraͤth der vier vornehmen Hof⸗Beamten, der Selikdar⸗Choko⸗ dar⸗Rikiabdar⸗Agas und Haz⸗Oda⸗Baſchis.
Dieſer Gallerie gegenuͤber ſteht die Moſchee des Großbherrn, ein Gebaͤude von mittelmaͤßiger Groͤße, mehr lang, als breit, von Norden nach Suͤ⸗ den ſich erſtreckend. In der Mauer gegen Mittag hat, wie in allen Moſcheen, in einer Niſche,(Mihrab) der Iman ſeinen Platz. In einem reich verzierten Ge⸗ mache, gerade dem Im an gegenuͤber, befindet ſich der Kaiſer mit ſeinen Leib⸗Vezieren und 40 Idſcho⸗
glans. Zu beiden Seiten des Imau iſt eine Reihe von s Saͤulen, deren einige aus gruͤnem Marmor, an⸗


