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7— s Schuhe breit. Ihre Divans(Betten) ſtehen ne⸗ en einander. Die Gallerie uͤber dem Lager der Kna⸗ ben enthaͤlt ihre Habſeligkeiten und Kleider in eigenen Kaͤſten fuͤr jeden; ſie wird gewoͤhnlich in der Woche nur einmal geoͤffnet. An dem Ende des Saales kommt man durch ein Thor zu einem Brunnen, wo ſich die Idſchoglans vor dem Gebete waſchen. Man ſieht da 1 Haͤhne aus Meſſing, der Boden und die Waͤnde ſind aus weißem Marmor.
Neben der Wohnung der Idſchoglans der drit⸗ ten Oda hat der Chasnadar⸗Baſchi ſeine Stelle; neben demſelben der Chasnaket⸗Odaſi, ein an⸗ derer Großer des Serails, Subſtitut und Adjunkt des erſtern, im Falle dieſer krank oder todt ſeyn ſollte. Gleich hinter iſt die Treſorier⸗Regiſtratur, und weiter gegen die kaiſerlichen Zimmer der Aufenthalt des Anakdar⸗Agaſi, in deſſen Vorſaale die Atzn a⸗ Sair⸗Setlen der die Schatzkammer⸗Sklaven die Befehle ihrer Obern erwarten. Alle dieſe Gemaͤcher beſinden ſich laͤngs den Gaͤrten der Reſidenz.
Zwiſchen dieſem Quartiere und jenem der Idſcho⸗ glans der vierten Oda befindet ſich noch die Woh⸗ nung des Doſchanſchi⸗Baſchi und aller zur Fal⸗ konerie und Jaͤgerei des Großberrn gehoͤrigen Perſo⸗ nen, Offiziere und Kuechte.
Ein Paar große Salons dienen den vielen Id⸗ ſchoglans oder Jagdpagen zum Quartiere, und nach


