323 nicht vordringen. Sie warten dann vor dem Eingange auf die Zuruͤckkunft des Großherrn, welcher bisweilen in der dritten Oda einige Kiſten oͤffnen, und ſie ſei⸗ uen Guͤnſtlingen zeigen laͤßt. XLVIII. Die Zimmer des innern Serails, welche zum Schatze gehoͤren, werden von den uͤbrigen links auf dem Hofe durch einen ziemlich dunkeln 15— 20 Schritte langen gewoͤlbten Gang getrennt, welcher zu einer eiſernen Thuͤre fuͤhrt, die den Eingang zu den Gaͤrten auf dieſer Seite verſchließt. Auf der an⸗ dern Seite ſind die Gemaͤcher des Kilar. Neben dem geiwoͤlbten Gange ſteht die Wohnung der Idſcho⸗ glaus von der Kilar⸗Oda, auf dieſe folgen die Zimmer der Verſchnittenen, welche uͤber dieſe die Aufſicht haben.. 3 Der Kilar beſteht aus mehreren Gewoͤlben und Saͤlen; in ihm werden verſchiedene Getraͤnke fuͤr den Sultan theils bereitet, theils aufbewahrt. Mit ihm iſt zugleich auch eine Apotheke, in welcher ſtaͤr⸗ kende Eſſenzen und auch Arzneimittel verfertigt wer⸗ den, verbunden. Vor dem Kilar fuͤhrt eine Gallerie aus ſchwarzem und weißem Marmor, von s Saͤulen unterſtuͤtzt, zu dem Zimmer des Kilar ſchi⸗Baſchi. Neben ihm wohnt der Kilar⸗Ket⸗Oda ſi. Hinter den Gemaͤchern des Kilarſchi⸗Baſchi befindet ſich das Haus⸗ und Tafel⸗Geraͤthe des Kaiſers in einem beſondern Salon. Es beſteht aus einer Menge Gold⸗ und Silber⸗Geſchirre, Handbecken u. f. w.;
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