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den kaiſerlichen Schatz zu erhalten, und bekam daher dieſe Denkſchrift. 8
In einer Menge ſtarker, mit eiſernen Banden beſchlagenen Kiſten, durch zwei große Vorhaͤngeſchleſ⸗ ſer verwahrt, befindet ſich das kaiſerliche Gold und Silber in verſchiedenen Muͤnz⸗Sorten. Zu den Kiſten hat der jedesmalige Vezier⸗Aſſem den Schluͤſſel fuͤr das eine Schloß, und der erſte Tefterdar fuͤr das zweite. Das Geld befindet ſich in Beuteln zu 500 Piaſter.
In dieſem Saale bezeichnet eine ſtark mit Eiſen⸗ Blech und Stangen verwahrte Thuͤre den Durchgang zum geheimen Schatze des Kaiſers. Man ſteigt bei dem Fackelſcheine 10— 12 Stufen hinab, und ſtoͤßt dann auf eine neue Thuͤre, welche eben ſo verwahrt iſt, wie die erſte. Gebeugt kommt man in ein Gewoͤlbe, in welchem eine Menge von Kiſten ſteht, von eben der Groͤße, wie im vierten Saale des Chasma, welche alles in Gold enthalten, was von den osmanniſchen Kaiſern erſpart worden iſt. Jeder Sack, welcher hier niedergelegt wird, enthaͤlt 45,000 Zechinen. Unmoͤg⸗ lich laͤßt ſich die Summe des Schatzes angeben. Der
Kaiſer Ibrahim ließ eine Zaͤhlung verrichten, bei welcher man 4000 Saͤcke(Kize) fand, folglich enthielt der ganze Schatz damals 480 Millionen rheiniſche Gulden.
Nur in ſehr dringenden Umſtaͤnden wird dieſer Schatz angegriffen. Das Gold liegt in ledernen
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