Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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und praͤchtigere Baͤder fuͤr die Großen des Pallaſtes und den Großherrn ſelbſt.

Auf einem großen viereckigen Platz, mit verſchie⸗ denfarbigen Marmor gepflaſtert und mit getaͤfelten Seitenwaͤnden verſehen, iſt der allgemeine Bar⸗ bier⸗Platz. Diejenigen, welche ſich hier bedienen laſſen wollen, ſetzen ſich auf breite Baͤnke, welchen Polſter aufgelegt ſind. Vornehme laſſen dieſes Ge⸗ ſchaͤft in ihren eigenen Zimmern verrichten. Dieſes Gemach iſt in der Mitte etwas erhaben, und gegen alle Ecken und Seiten abſchuͤſſig, damit das zum Bar⸗ bieren gebrauchte Waſſer ſich wieder verlaufen kann. Neben dem Barbierzimmer hat der Berber⸗Baſchi ein Gemach fuͤr ſich und ſeine Gehuͤlfen. Gegen die⸗ ſen Ort ſind die Badezimmer fuͤr den Sultan, welche an Pracht und Eleganz wohl ſchwerlich im Oriente ihres Gleichen haben duͤrften. Neben dem Bade des Kaiſers iſt ein anderes Marmor⸗Zimmer beſtimmt zur Reinigung der heimlichen Theile des Kaiſers, welche er, wie jeder andere Muſelmann, allein verrichten muß. Zur Wegbeitzung der Haare an den Schamtheilen be⸗ dient ſich der Sultan einer Art Erde mit Operment vermengt, welche ein Idſchoglan in einer goldenen Kapfel mit ſich traͤgt. wenn er den Kaiſer in das Bad begleitet. Gildne e s

Das Zimmer iſt mit viereckigen Steinen auf dem Boden und an den Marmorwaͤnden mit Blumen von natuͤrlicher Farbe und erhabener Arbeit geziert. Die