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Baͤder folgt auf die Wohnung des Serat⸗Ket⸗ Odaſi, und heißt Kulkan⸗Oda. In demſelben ſind tiefe, verſchloſſene Niſchen ſtets mit Holz an⸗ gefuͤllt. Die Baͤder bleiben beſtaͤndig geheizt, und der Kul⸗ kanſchi⸗Baſchi mit 4— 5 Kulkanſchis aus dem
Korps der Idſchoglans ſorgt fuͤr beſtaͤndige Feue⸗
rung. Beilaͤufig 25 Dellaks, deren Zimmer ſeit⸗ waͤrts ſteht, muͤſſen in den Baͤdern verſchiedene Dienſte verrichten. 215
Von da gelangt man aus dem Quartiere des 5 am⸗
nianſchi⸗Baſchi, des Oberaufſehers uͤber die Baͤ⸗ der, weiter zur Linken zum Quartiere des Haman⸗ ſchi. An dieſes ſtoͤßt das große Badſalon, der Ort, wo man die Kleider ablegt. Er beſteht aus ge⸗ hauenen Steinen, und gewaͤhrt eine reitzende Ausſicht.
Der Boden beſteht aus einem Pflaſter von viereckigen
Marmorſteinen, und die Waͤnde ſind ebenfalls mit Marmor ausgelegt. Das Waſſer von zivei Spring⸗ brunnen in der Mitte wird aus zivei Marmorbecken von beſonderer Schoͤnheit gefangen.—
XVII. Aus dem großen Bad⸗Saale kommt man nach Ablegung der Kleider und Umguͤrtung der Len⸗ den in mehrere kleine Gemaͤcher, wo die Hitze zu⸗ niumt, je weiter man hinein geht. An dieſer Haupt⸗ Bad⸗Anſtalt koͤnnen alle Bewohner des Serails Theil nehmen. Nehſt dieſer gibt es noch mehrere kleinere
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